Paradiesische Klänge
Zum zweiten Mal, nach „Götterfunken“, das Monate lang auf den Spitzenplätzen der deutschen Klassik-Charts lag und sich mehr als 100.000 mal verkauft hat, veröffentlicht das Duo wieder ein Album mit Musik, die mit spiritueller Kraft ins Innere, in die Seele geht.
Marshall & Alexanders setzen mit Musik und Gesang auf ihrem neuen Album PARADISUM Impulse, die jeder Zuhörer für sich, so wie er mag, nutzen kann. Die Musik von PARADISUM, in welchen Religionen, Epochen und Kulturkreisen sie auch ursprünglich entstanden ist, ist interkulturell.
Quelle: Sophia Lukasch
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Die Stimmen der beiden und die Musik derer, die sie begleiten, setzen Emotionen frei, die die Zuhörer in die Leichtigkeit
versetzen, die vieles erträglich und beglückend erscheinen lässt. Zu den 15 Titeln gehören auch das jüdische Jom-Kippur-Gebet der Buße und der Bitte um Vergebung „Avinu Malkeinu“ und der islamische Betgesang „Dagar Ile, Taslar Ile“ des türkischen Dichters Yunus Emre aus dem frühen 14. Jahrhundert. Sehnsucht nach dem Paradies, Neugier und Freude auf den Garten Eden oder das Elysium sind allen Menschen gleich und somit religions-, aber nicht glaubensneutral.
Über alle musikalischen Stilrichtungen und Formen hinweg- entsteht eine eigene Klang – und Gefühlswelt. Mit eigenständigen musikalischen Arrangements von geistlichen und weltlichen Liedern, Chorälen, Arien, Gebeten und Hymnen. Sie alle wurden von Richard Whilds, der sonst mit den internationalen Stars der Opernbühne Partituren einstudiert, so arrangiert, dass sie den Charakter der Stimmen von Marshall & Alexander im Zusammenklang hervorbringen. Und durch teils völlig neue Zuordnung einzelner Phrasen und Passagen entstehen Klangbilder und dadurch wiederum neue, aber dem Original stets innewohnende, Ausdrucksformen.
Der Zuhörer soll das Gefühl erreichen: Da verzaubern mich 15 Lieder und bringen mich in einen Glückszustand und somit auf einen Weg in Richtung Paradies: In mein ganz eigenes Paradies, das sich zwischen Fantasie und Seele bildet. Mehr als ein halbes Jahr lang haben sie sich auf die Einspielung vorbereitet und mit den Arrangements von Richard vertraut gemacht. Und immer wieder mit ihm geprobt.Die Arrangements der 15 Titel sind voller Überraschungen. Da erklingt „Großer Gott wir loben Dich“ als immer stärker aufbrausender Choral, bei dem Marshall & Alexander von Chor und Orchester begleitet werden. Die Jupiter Szenen aus Gustav Holsts Suite „Die Planeten“ begleiten einen hymnischen Text des Engländers Michael Perry, der in Deutschland weitestgehend unbekannt ist, ebenfalls als mächtiger Choral. Das
„Halleluja“ aus Händels Messias dagegen, ursprünglich sicher einer der klanggewaltigsten Choräle der Musikliteratur, interpretieren Marshall & Alexander zweistimmig in einer A-Cappella-Version wie eine barocke Miniatur, die den feierlichen und jubelnden Charakter von Händels Komposition behält. Zeitgenössische Adaptionen von Franz Schuberts „Ave Maria“, wie die Vertonung des englischen „Vaterunsers - The Lord’s Prayer“ durch den US-Filmkomponisten Albert Hay Malotte gehören für Deutschland zu den musikalischen Raritäten, während das Lied in den USA, vor allem bei den Gedenkfeiern für die Opfer des 11. September, für Millionen von Amerikanern den innigen Wunsch nach der „Erlösung von dem Übel“ ausdrückt.
Marc: „Das Paradies ist die Utopie der Seele, Summe aller träumbaren Träume. Und Hoffnung, Freude, Belohnung, Erlösung, Heiterkeit, unbeschwerte Lust, friedvolles Miteinander. Eine bessere Welt, die niemals nachprüfbar sein wird, so sehr wir sie uns auch wünschen. Unsere Musik soll einen Weg weisen, ins Paradies! Die Möglichkeit, sich ein Paradies, einen Garten Eden, ein Elysium vorstellen zu können, ist sicher der größte Freiraum der Religionen. Es kann als fantastische Konstruktion praktische Lebenshilfe leisten. Drüben, im Paradies, im geschützten Garten, im Himmel, auf der kuscheligen Wolke, wird es besser und für immer schön sein. Paradies ist das, was ich mir vorstelle, wohin ich mich träumen kann, vorbei an Katechismen, vorbei an den Manuskripten der Prediger, raus aus der Enge der Tempel und Dome.“
Jay: „Wir wollen mit PARADISUM einen neuen Freiraum für Empfindungen schaffen, in dem eben Grenzen aufgehoben oder für den Moment des Empfindens außer Kraft gesetzt werden. Ich denke, dass der Versuch, eine Schwerelosigkeit im Empfinden durch unsere Musik zu erzielen, gelungen ist. Weder die eine Musik rein in die Kirchen, noch die andere drin belassen! Soll doch einfach mal der Himmel über der Natur ein Haus des Gottes sein, dem der Einzelne sich dann, wenn er PARADISUM hört, nahe fühlt. Der Dichter Jean Paul hat geschrieben Die Erinnerung ist das einzige Paradies, woraus wir nicht vertrieben werden können. Dann würde ich gerne ergänzen: Allein die Musik ermöglicht uns zu Lebzeiten, jederzeit schon mal einen Blick „rein zu werfen!“.“
Die Musik von Marshall & Alexander erzeugt oder verstärkt Stimmungen: Sie wirkt wie ein Antidepressivum in herrlichsten musikalischen Schwingungen, oder wie hymnisches Doping für die Seele. Und das in einer Zeit, da viele Menschen auf sich alleine gestellt sind und die Institutionen der Religionen und Religionsgemeinschaften so sehr mit sich
selbst und ihren Krisen beschäftigt sind, dass für eine derartige Art der Seelsorge wenig Zeit und Raum bleibt.
PARADISUM:
01 Großer Gott Wir Loben Dich 3.16
02 Die Himmel Rühmen (Die Ehre Gottes aus der Natur) 3.11
03 Oh God Beyond All Praysing 4.32
04 Mariä Wiegenlied 3.50
05 Lascia Ch’io Pianga 3.21
06 Mille Cherubini In Coro 3.07
07 Daglar Ile, Taslar Ile 3.01
08 The Lord‘s Prayer 4.41
09 Adeste Fideles 4.11
10 Selig Sind Die Verfolgung Leiden 2.52
11 In Paradisum 3.02
12 Der Engel 3.28
13 Avinu Malkeinu 4.28
14 Cujus Animam 3.48
15 Halleluja 3.06
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- Konzert-Termine
- Marshall&Alexander: Paradisum - Tour 2011
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Datum Stadt Veranstaltungsort 13.03.2011 Erfurt Lutherkirche 14.03.2011 Chemnitz St.Markus-Kirche 22.03.2011 Elmshorn Nikolaikirche 02.04.2011 Stuttgart Ev.Johanniskirche am Feuersee 03.04.2011 Frankfurt a.M. Dreikönigskirche - Weitere Termine zu dieser Veranstaltung
M+A Pressetext
Fotos: Steven Haberland




